Bauen mit Massivhaus Mittelrhein

Neuste Info von der Fa. Classen bzgl. unserer Reklamation

Gestern hatten wir das Glück einen Vertreter der Fa. Classen in den Geschäftsräumen unseres Händlers anzutreffen.

Der junge Mann nahm sich auch unverzüglich unseres Falles an, bat in der zuständigen Abteilung der Fa. Classen telefonisch um Sachstand:

Unerfreulich für uns - Massivhaus Mittelrhein hat es leider, leider bis gestern nicht geschafft die benötigten Protokolle an Classen zu senden.

Allerdings bekamen wir auch neuste Infos zu unserem Boden:
Der verlegte Boden, NEOWood 1.0, hat als Träger u.a. Holz beigemischt. Der Boden wurde nun verbessert.
NEO 2.0 bekam als Träger Steinmehl. Die Probleme des 1.0 sollen damit der Vergangenheit angehören.

Ob dem so ist, können wir allerdings nicht beurteilen da unsere Reklamation ja noch nicht abschließend beurteilt wurde.Sollten wir einen Austausch des Bodens bekommen, werden wir berichten.


Nachtrag vom 07.12:
Die Bearbeiterin unseres Falles schrieb uns heute, dass sie nun zusätzlich zu den bereits geschickten Bildern und Protokollen auch ein TÜV-Protokoll bräuchten.
Außerdem sollen wir genauste Angaben zur verwendeten Dampfbremse machen. Zur Erinnerung: Es handelt sich um ein Produkt der Fa. Classen.
Offensichtlich kennt der Hersteller die genauen Daten seines Produkts nicht!!!

Wir werden nun einen Gutachter einschalten und falls notwendig, anwaltliche Vertretung in Anspruch nehmen. Unsere Bereitschaft den neuen Boden nur bis unter unsere neue Küche zu verlegen ist nun nicht mehr gegeben.

Offensichtlich versucht man bei der Fa. Classen den Kunden so lange zu beschäftigen bis er resigniert aufgibt.

Viele Erfahrungen dieser Art sind mittlerweile im Net zu finden.

Das war's also noch lange nicht....

Die Fa. Burmester war am 10.11.2015 vor Ort und brachte die Thermostatregelung der beiden beanstandeten Zimmer in Ordnung.
Die Fußbodenheizung im Bereich Duschbad wurde per Wasserrduchlassregelung neu eingestellt, so dass auch dieses nun leichter warm wird.

Die Fa. Hamann sollte eigentlich gestern die Fenster einstellen. Leider warteten wir vergeblich auf den Handwerker.

Diese Dinge sind jedoch leicht zu regeln.

Unsere erste Reklamation betrifft den Vinylboden im Bereich Küche/ Essen/ Wohnen.

Es handelt sich um den viel beworbenen Vinylboden Neowood 33 von der Fa. Classen.

Der Boden wirft große Blasen sobald er durch die Terrassentüren von der Sonne beschienen wird.

Seit die Fußbodenheizung in Betrieb ist passiert folgendes:

Der Boden schwimmt förmlich auf und verkantet dabei. Oder der Boden wird angesaugt und wellt sich nach innen während die Kanten sich hochstellen.

Die "Dielen" sind jeweils in der Mitte wie angesaugt und an den Kanten stehen sie hoch:




Wohnbereich:



Bereich Terrassentür Küche:



Neu ist seit kurzem der Hinweis des Herstellers, dass dieser Boden nicht mit einer Küche oder massiven Möbeln belastet werden darf.

Erworben wurde der Boden im Fachhandel vor Ort. Vorausgegangen ist eine Beratung anhand unseres Grundrisses durch den Händler. Man erklärte, dass dieser Boden bestens für unseren großen Raum geeignet sei.

Wir haben den Boden nun reklamiert. Hierfür mussten wir ein zweiseitiges Formular ausfüllen und Angaben zu Kaufdatum, Raum und verwendetem Trittschall, der vorherigen Lagerung und dem Schadensbild inkl. Beweisfotos machen.

Seit zwei Wochen besteht nicht nur zum Händler sondern auch direkter Kontakt zur Fa. Classen.

Jedoch beschleicht uns das Gefühl, dass man versucht, den Schaden dem Kunden anzulasten.

Als Trittschall verwendeten wir Neo-Lay-Trittschalldämmung. Die Dampfbremse ist dort integriert.
Trotz dieser Angabe im Formular wurden wir nochmals explizit nach der genauen Bezeichnung der verwendeten Folie zur Dampfbremse angeschrieben.

Als Antwort haben wir nun u.a. diesen Link verwendet:

Interview mit Herrn Hannig von der Fa. Classen zu Neo-Lay-Trittschall

Nun warten wir gespannt, was nun folgt und werden berichten.

Unser Baublog ........

4 Monate sind seit unserem Einzug vergangen.

Zwei Fenster, eine Terrassentür und drei Innentüren müssen neu eingestellt werden. Außerdem wurden die Raumthermostate zweier Schlafzimmer vertauscht.

Die Lüftungsanlage ist mittlerweile in den Winterbetrieb übergegangen und ist bei voller Leistung nicht sehr leise. Jedoch variiert die Lautstärke und somit das Lüftungsverhalten der Anlage in jedem Raum sehr unterschiedlich.

Der lauteste Raum ist zweifellos das Gäste-/Duschbad. Dort läuft die Anlage nonstop bei voller Leistung.

Aufgefallen ist uns dabei die fehlende Bedienungsanleitung unserer Lunos. Leider erst nachdem die Anlage "lauter" wurde und grüne Lämpchen zu leuchten begannen.

Ein Anruf bei MHM genügte. Der zuständige Handwerker meldete sich bereits am gleichen Tag bei uns und klärte uns auf. Im Übrigen verwies er auf die nicht vorhandene, weil nicht übergebene Bedienungsanleitung.

Wann die Fenster und Türen eingestellt werden, ist uns noch nicht bekannt.
Wann die Thermostate korrigiert werden, ebenfalls nicht.

Ob die Lüftung im Gäste-/Duschbad dauerhaft bei voller Leistung laufen muss, zweifeln wir stark an und werden dies überprüfen lassen.

Wir werden darüber als Zusatz ein letztes Mal berichten, denn unser Blog endet hier.

Fragen werden, wie bisher, jederzeit beantwortet. Auch in den nächsten Jahren noch.

Wir sagen Danke!

Danke für das Lesen und Abonnieren!

Danke für die vielen positiven Kommentare!

Unser Tip an künftige Bauherren:
Alles was nicht im Vertrag oder der Leistungsbeschreibung geschrieben steht, ist auch nicht Bestandteil des Vertrages und somit vom Auftragnehmer def. auch nicht geschuldet.
Daher vorher den Vertrag durch einen Fachanwalt überprüfen und den Hausbau von einem Sachverständigen begleiten lassen. Das Geld ist gut investiert!

Wir wünschen viel Erfolg bei der Realisation Eures/Ihren Traumes vom eigenen Haus!

Herzlichst

Eve und Gerd


Nachtrag: Hausbau ist ein Abenteuer.... die erste Reklamation ... lest selbst im nächsten Abschnitt.

Aufbau der Blockbohlengarage

Der Aufbau der Blockbohlengarage dauerte 1 1/2 Tage.

Hierfür durfte es nicht regnen damit die einzelnen Bohlen trocken bleiben und sich nicht verziehen konnten.

Leider wurde der falsche Bauplan mitgeliefert. Auch die Schrauben mussten neu gekauft werden, da die gelieferten viel zu kurz waren. Der Bauherr zog dieses Mal mit einer Liste von dannen.

Trotz fehlender Aufbaupläne ging der Aufbau zügig voran. Das anschließende Richtfest wurde dann auch zünftig gefeiert.

Außerdem wurde der erste Gartenabschnitt bearbeitet, Rasen gesäht, ein Hochstamm sowie verschiedene Sträucher gesetzt.